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Rauchmelder

Am Donnerstagnachmittag (02.11.2017) wurde die Feuerwehr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus an der Löwenberger Straße in Hemmingen-Westerfeld gerufen. Ein aufmerksamer Nachbar hatte das Piepen eines Rauchmelders in einer Wohnung im siebten Obergeschoss gehört und die Feuerwehr gegen 16:20 Uhr alarmiert.

 Die Ortsfeuerwehren Hemmingen-Westerfeld, Devese und Wilkenburg rückten mit 30 Kräften in sieben Fahrzeugen aus. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch jemand in der Wohnung und in möglicher Gefahr befindet, öffnete die Feuerwehr gewaltsam die Tür.

Bis auf ein Haustier war die Wohnung leer und ein Feuer oder Rauch konnten nicht festgestellt werden, die Ursache für die Auslösung des Rauchwarnmelders ist unbekannt.

Die Feuerwehr übergab nach der Kontrolle die Einsatzstelle an die Polizei und rückte gemeinsam mit dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst wieder ein.

Nach einer guten halben Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass Rauchmelder Lebensretter sein können und der Anwohner mit der Alarmierung der Feuerwehr richtig gehandelt hat. Im Fall eines realen Feuers können wenige Minuten entscheidend sein und Rauchwarnmelder unterstützen eine schnellere Brandentdeckung erheblich. Die Feuerwehr rückt lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig oder zu spät aus.

Text und Fotos:

Lennart Fieguth
Stadtfeuerwehrsprecher
Freiwillige Feuerwehr Stadt Hemmingen